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Was gehört eigentlich alles in eine richtig gut gefüllte Stallapotheke?

Frage von reGnau: Was gehört eigentlich alles in eine richtig gut gefüllte Stallapotheke?
Ich denke ich werde mir demnächst wirklich mal für den Notfall eine richtige Stallapotheke versuchen zusammenzustellen und würde mich freuen, wenn ihr mir ein paar Tipps geben könntet, woran man eigentlich unbedingt denken sollte, denn ich denke ich werde so wie ich mich kenne garantiert irgendwann mal wieder in den Notfall kommen, dass egal wen ich frage, mir wahrscheinlich keiner weiterhelfen kann, oder, was ich schlimmer fände: es im Notfall auch bei den Leuten, bei denen mein Dicker steht vielleicht einiges fehlt und naja, bei meiner ehemaligen Chefin, die schon was weiss ich wie lange reitet und in den anderen beiden Ställen zwar immer wenn man was brauchte man da auch schon mal fragen konnte, aber ich mag nicht immer gerne andere fragen und ausnutzen wollen.
Deswegen würde ich mich freuen, wenn ihr mir sagen könntet, was man so alles braucht. Manche Dinge habe ich schon und manche Dinge habe ich im Plan, allerdings hab ich auch bestimmt einiges vergessen. Also folgendes:
Sthetoskop und Fieberthermometer habe ich mir schon lange angeschafft.
Aber was ist mit folgenden Sachen:
-Aluspray
-Zinkoxidsalbe
-eine normale Wundsalbe und
naja Verbandmaterial ? (sowas sollte doch eigentlich eher ein Tierarzt machen, wie ich finde, oder?)
Aber was gehört sonst noch in eine gut gerüstete Stallapotheke?
Ein Hufrinnmesser und eine Hufraspel ist vorhanden, aber wie sieht es aus mit einer Hufzange z.B.?
Ich denke, von Blauspray war der TA irgendwann mal nicht so sehr begeistert, ich weiss nicht, das handhabt wohl jeder etwas anders.
Was die Hufe angeht, da bin ich halt sehr vorsichtig, denn kein Pferd kann ohne Hufe laufen und das ist halt das wichtigste, dass die wirklich ordentlich in Schuss gehalten werden.
Habe nur so langsam vor mir echt mal die Grunddinge zuzulegen, denn ich denke es nervt auch einfach, auf die Zange kann ich ja auch noch verzichten, denn ich denke sowas ist auch ganz schnell mal ausgeliehen, wenn es sein muss.
Erste-Hilfe-Kasten und Verbandpäckchen für unterwegs hatte ich irgendwann mal angeschafft, aber muss mal sehen, ob ich das nicht mal wieder austauschen muss, Du hast mir allerdings jetzt schon gut weitergeholfen @ the Marine.
@ Jörg W: Ich denke nicht in riesigen Dimensionen, aber an einen Verbandskasten für den Reiter hab ich von vorherein eigentlich gedacht, ich muss das ja alles in meinem fahrbaren Untersatz transportieren können, denn sonst nutzt es mir ja nichts und das ist ja leider kein so riesengrosses Gefährt.
@ Krümmel: Wozu Paracetamoltabletten? Für den Menschen oder damit Du Schmerzlinderung beim Tier in die Wege leiten kannst?

Beste Antwort:

Answer by the marine
HI an deiner Stelle würde ich auf jeden Fall Bepanthen und Betaisodona kaufen, die haben wir immer bei ´kleineren Verletzungen aufgetragen. Dann solltest du schon Verbandmaterial haben, wenigstens ein bisschen, denn manchmal dauert es lange bis der Tierarzt da ist. Am Besten legst du auch für alle Fälle ein paar eingepackte Bandagen und Unterlagen dafür rein. Blauspray kann natürlich auch nützlich sein und Fieberthermometer ist ein Muss. Bei den Hufsachen, würde ich mal schauen, ob das jemand im Stall schon hat, weiß nicht wie groß dein Budget ist. Je nachdem wie schmerzanfällig dein Pferd ist, würde ich für den Notfall auch einige Päckchen Equi (Equipalazone, Pfereschmerzmittel) reinlegen. Ansonsten bist du für den Notfall gut ausgerüstet, denk aber auch an einen Erste-Hilfe_Kasten für dich ; )

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Kommentare

  1. Jörg W | 24.01.2012 um 05:30

    Hi regnau
    Stall Apotheke?
    Alte Putzkiste die man abschließen kann tuts auch
    Rein sollte auf jedenfall Tube oder Flasche Beta Isodona
    Kühlgel
    Handschuhe , Vebandmaterial ( Es gibt kleine Vebandskissen für Radfahrer da ist alles für den Notfall drin außer natürlich
    Salben u. Medikamente.
    Zink und Alu Spray kann muss aber nicht
    Sauberen Waschlappen fürs erste Auswaschen von etwas Gösseren Wunden unter fließendem Wasser. Wenn du günstig dran kommst Steriele Tupfer und Kompressen
    gibts in der Apotheke
    Ich hab auch immer ein kleines Fläschchen Wassestoffperoxyd in der Box
    Und da Ich leider Raucher bin auch immer 1 Zigarette und Streichhölzer wenn ich denn mal etwas längerauf den Doc warten sollte

    Gruß Jörg

    @ Webster
    Blauspray welches du selbst in der Apotheke oder im Reithandel kaufen kannst ist ein reines Desinfektionsmittel
    für Boxenwände und Ausrüstungsgegenstände
    Das Blauspray für Tiere bekommst du nur über den Tierarzt

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  2. Webster | 24.01.2012 um 05:46

    Hallo!
    Erst mal zum Blauspray: ich glaube, das benutzt man schon seit vielen Jahren nicht mehr. Habt ihr das jemals an euch selbst ausprobiert? Es brennt wie die Hölle!
    Meine “Stallapotheke” sah früher ähnlich aus, das hat sich sehr geändert.
    Ich habe für alle oberflächlichen Verletzungen (Bisse, Schürfungen, kleine Wunden u.ä.) nur noch AquaVet, das Wundermittel schlechthin, das ich auch immer für uns selbst zu Hause habe. Habe noch nie erlebt, dass Wunden so schnell heilen. Außerdem brennt es nicht, hat keinerlei Nebenwirkungen und ist dennoch stark desinfizierend.
    Dann noch Arnika in 2 verschiedenen Potenzen, noch ein homöopathisches Mittel (und der Name fällt mir jetzt einfach nicht ein!) bei Zerrungen und Stauchungen.
    Weil ich schon mal leichte Probleme hatte und es gebraucht habe, habe ich noch “Hoof Protect” (Strahlfäule) und “Cosmo Derme” (Mauke), beides Mittel der Firma Premium Professional, also auf nanotechnologischer Basis. Auch so kleine Wundermittel und nichts davon brennt. Wenn ich daran denke, dass man früher Strahlfäule mit Wasserstoffperoxid ehandelt hat … die armen Pferde!
    Ansonsten nur Fieberthermometer, ein paar elastische Binden, Percutin-Paste … mehr fällt mir im Moment nicht ein.
    Habe auch das Glück, dass meine Mitreiter sozusagen in der Branche sind und immer Hilfe bei der Hand ist (eine THP Homöopathie, eine THP Akupunktur und eine Osteophatin) Was will man mehr?

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  3. Fairy | 24.01.2012 um 06:25

    Meine Stallapotheke enthält:

    allgemeine Utensilien:
    ein Fieberthermometer, eine Schere, ein Hufmesser, einen Hufkratzer

    Verbandmaterial:
    Rollenwatte, Mullbinden, elastische Binden, sterile Kompressen, Stallbandagen mit Unterlagen, starkes breites Klebeband, Frischhaltefolie (für Anguss-Verbände)

    Medikamente:
    Betaisodona (Salbe und Lösung), Lebertran-Zink-Salbe (Mirfulan, ist bei mir so ein Allheilmittel), Rivanol, Acetatpuver

    Extras:
    Symphytum (Paste und Lösung), Calendula (flüssig), Neem-Shampoo, Melkfett, gebrannter Alaun (gegen Strahlfäule)

    Alu-Spray hab ich gar nicht, davon halte ich nicht viel. Weil es mir die Wunde zu sehr abschließt und sich darunter Feuchtigkeit bilden kann.

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  4. Krümmel | 24.01.2012 um 06:56

    Also meiner Meinung nach gehören in eine Stallapotheke all diese Dinge, die ich bei plötzlich Auftretenden Verletzungen oder Krankheiten benötige! Diese wären in meinen Augen:
    -kleinere bis größere Wunden
    -Kolik
    -Schlundverstopfung
    -Nageltritt… all die Dinge auf die man sich nicht wirklich längere Zeit vorbereitet!
    Wenn man ein Mittel gegen Strahlfäule mit drin hat, ist das gewiss nicht verkehrt, doch auch nicht unbedingt dringend notwendig.

    In meiner Reichweite befindet sich immer:
    -ein Fieberthermometer
    -Melkfett
    -saubere Handtücher
    -sauberer Schwamm/ Lappen
    -Einweghandschuh
    -ein Silberspray
    -ein Puderspray zur Trockendesinfektion
    -ein Blauspray
    -eine Wundsalbe (Betaisodona)
    -Kühlgel
    -10 sterile Kompressen
    -normale Kompressen
    -schlichtes Verbandsmaterial
    -ein paar Power- Flex Bandagen, bzw. Selbstklebendes
    Verbandsmaterial
    -eine Rolle Verbandsmull
    -Rollenpflaster/ Klebeband
    -eine Flasche Colosan
    (-ein paar Parazetamoltabletten) schreibt man das so?
    (-Lachsölkabseln)

    Wobei die letzten zwei und noch ein paar wenige Dinge mehr, nicht unbedingt in einer otto- normal Stallapotheke
    vorhanden sein müssen! Durch die steigende Berufserfahrung hat man sich doch ein paar Kniffe und Tricks von Pferdewirtschaftsmeistern und TA ab geschaut und stattet die eigene Stallapotheke doch etwas reichlicher aus!

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